Sugaring: Eine alte Methode mit großer Wirkung

Seine Vorteile muss das Sugaring nicht mehr unter Beweis stellen, ist es doch unter dem Namen Halawa seit Jahrhunderten Bestandteil der orientalischen Badekultur. Die Methode ist sanft zur Haut, dabei gründlich und wird mit hundertprozentig natürlichen beziehungsweise veganen Grundstoffen durchgeführt. Auch das Ergebnis, komplette Enthaarung, weiche Haut und lang anhaltende Haarentfernung bei minimaler Irritation der Haut kann sich sehen lassen. So wird die Zuckerpaste auch an empfindlichen Hautpartien wie dem Intimbereich oder der Bikinizone angewendet. Weitere Vorteile: Die Zutaten sind leicht zu beschaffen, kostengünstig und die Paste ist einfach herzustellen.

lick von oben auf die Sugaringpaste

Sugaring: So wird´s gemacht

Im Gegensatz zum Waxing basiert die Epilierpaste beim Sugaring auf Zucker und Zitronensaft. Diese Mischung kann auch zu Hause hergestellt werden. Die Haut sollte sauber, fettfrei und trocken sein. Nun wird die Zuckermasse gegen die Wuchsrichtung der Haare auf die zu enthaarende Hautstelle aufgetragen und mit einem Ruck in Wuchsrichtung abgerissen. Letzteres ist wichtig, da ein Vorteil der Methode darin besteht, dass die Haare bei ordnungsgemäßer Anwendung nicht abreißen. Dadurch wachsen die Haare in der Regel nicht ein.

Sind Haare übrig geblieben, kann die Prozedur beliebig oft wiederholt werden. Zuckerreste können Sie einfach mit warmem Wasser abwaschen. Eine kühlende Kompresse wirkt angenehm, ist aber aufgrund des geringen Schmerzes nicht wirklich notwendig. Auch ein Gel mit Aloe Vera ist empfehlenswert.

Wichtig: Nach dem Sugaring sollten Sie einen Tag lang auf Sport, Sauna und Solarium verzichten.

Sugaringpaste selbst gemacht

Das Sugaring können Sie auch zu Hause durchführen. Wie bei selbst hergestellter Naturkosmetik oder Gesichtsmasken auch, hat das Epilieren in Eigenregie den großen Vorteil, dass Sie genau wissen, was in der Sugaringpaste enthalten ist. Nämlich Wasser, Zucker und Zitronensaft – mehr nicht. Die Zitronensäure hat die Eigenschaft, den Zucker in seine Bestandteile Glucose und Fructose aufzuspalten. Diese kleineren Moleküle dringen tiefer in die Hautporen ein als die größeren Zuckermoleküle. So können die Haare näher an der Wurzel gepackt werden.

Für die Herstellung der Paste benötigen Sie lediglich:

  • 200g weißen Zucker
  • 100 ml Zitronensaft
  • ein Glas kaltes Wasser

Geben Sie alle Zutaten in einen Topf und erhitzen Sie die Zuckermischung vorsichtig. Jetzt lassen Sie die Flüssigkeit circa zehn bis fünfzehn Minuten unter ständigem Umrühren köcheln. Das Gemisch darf auf keinen Fall anbrennen. Die Sugaringpaste ist fertig, wenn sie eine sirupartige Konsistenz besitzt und eine helle Bernsteinfarbe aufweist. Lassen Sie vor der Anwendung die Paste auf Körpertemperatur abkühlen.

Vorteile des Sugarings

Das Sugaring gilt als besonders hautschonend, wenig schmerzhaft und dabei gründlich. Mit diesen Vorteilen ist die Liste aber noch lange nicht ausgeschöpft:

  • Die Sugaringpaste klebt nicht an der Haut, sondern nur an den Haaren. Dadurch wird der Schmerz minimiert.
  • Die betreffende Hautzone wird nur gering irritiert, weshalb sich die Methode auch für empfindliche Haut eignet.
  • Die Zucker-Zitronenmischung hat eine desinfizierende Wirkung auf die Haut.
  • Das Sugaring kann selbst bei Akne verwendet werden.
  • Hautschuppen werden bei der Behandlung ebenfalls entfernt.
  • Mit dem Sugaring können auch sensible Körperstellen wie das Gesicht, die Achseln und der Intimbereich problemlos enthaart werden.
  • Die natürlichen Inhaltsstoffe garantieren eine umweltfreundliche Produktion.
  • Allergien gegen die Sugeringpaste sind nahezu unbekannt.